Wo Sie buchen ist egal, aber nicht wie.

Jeweils DIENSTAGS haben Vermarkter die Möglichkeit bei uns vorbeizukommen, um uns ihre Neuigkeiten zu präsentieren. Wir fassen diese dann zusammen, kommentieren sie und veröffentlichen sie hier.

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APG/SGA

2019 DIGITAL weiter auf Vormarsch. 18.09.2018

Obwohl mehr Schweizer häufiger unterwegs sind, wird die APG, nebst kleinen Anpassungen, keine generelle Preiserhöhung für 2019 über alle Segmente vornehmen. Nachfolgend die wichtigsten News:
Das ePanel-Netzwerk wurde und wird laufend stark erweitert oder optimiert. In der Hauptpassage des HB Bern startet der AdWalk mit 28 Screens. Im HB St.Gallen funktionieren ab sofort alle Rail ePanel und eBoards. In der City von Lugano und Chur werden ePanels lanciert. Neu dürfen die bestehenden ePanels in den zahlreichen ShoppingCenter auch Drittfirmen mieten, jedoch mit strengen Restriktionen zum Schutz der bestehenden Geschäftsmieter. Ab sofort sind die Screens im ÖV-Verbund BERNMOBIL buchbar, wo bis Ende Oktober 2018 rund 70% verfügbar sind. Das Crossmediale Angebot AYMO mit der Mobile Targeting App wird laufend ausgebaut und gepuscht. «Plattform Banner» als Sonderwerbeform im Bereich der Megaposter ist eine Aufwertung (Start im Bahnhof Genève Cornavin). Wie der Smoking für den Ball bietet die APG/SGA für Promotionen im Bahnhof einen attraktiven und flexiblen Glas-Cube an. Mit dem Online-Tool «PosterDirect» können Bestände aller ÖV-Innenformate gesichtet und gebucht werden. Auf Sommer 2019 wird eine umfangreiche DOOH-Studie angekündigt. Ein positives Signal für eine professionelle Planung. Abschliessend noch eine traurige Mitteilung: Infolge «Denkmalschutz» müssen SBB/APG die legendären F12-Standorte, bekannt unter Headtreacks, an den Kopfperrons im Hauptbahnhof Zürich demontieren.

Kommentar der MK

APG’s Portfolio an Produkten, Möglichkeiten und besonders der Ausbau der ePanel Netzwerke stimmt uns positiv. Elektronische Plakate sind im Einsatz flexibler, schneller und hoffentlich auch aufmerksamkeitsstärker. Aufklärung diesbezüglich erhalten wir Sommer 2019 sobald die erste Studie über digitale Plakate erscheint.

DOOH Cinema

In allerbester Gesellschaft. 12.12.2017

Ausdauer, Stärke, Geschicklichkeit, Taktik, Dynamik, Spass, Bewegungsdrang: Wer vereint so viele anspruchsvolle Eigenschaften? Ein erheblicher Teil der alltäglichen Kinobesucher! Wenn man die lebhaften Sportarten berücksichtigt – SKI Alpin gehört nicht dazu – steht die Affinität bei 126. Und im jüngeren Alter bis 34 Jahre steigt die Affinität auf 147. Dieses Konsumentenpotential können sie bis auf weiteres mit wenig Budget konzentriert kontaktieren. Nein, nicht über Smartphone, sondern im Foyer namhafter Kinocenter. Man trifft sich und man lässt sich unterhalten. Das Foyer ist ein moderner Treffpunkt und die Kinobesucher sind empfänglich für passende Kommunikation.
WerbeWeischer, der sympathische Monopolist, hat ein DOOH-Angebot, welches als hervorragendes Amuse-Gueule bezeichnet werden kann: rund 500 Screens in 53 Kinocenter aus 33 Städten der ganzen Schweiz. Für 7 Tage mit 10 Sekunden Stand- oder Bewegtbild zahlen sie nur CHF 6000 brutto. Echt viel HD-Qualität und optimale Wirkung bei über 200000 Besucher mit mehrmaligen Kontaktchancen.

Kommentar der MK

Wir können das Angebot wärmstens empfehlen, wenn Sie die Muskeln spielen lassen möchten. Mit grosser Leidenschaft für Ihren Erfolg.

Campus Media

Das bunte Portfolio der Campus Media. 29.08.2017

Die Campus Media, also die Werbemöglichkeiten der Zentralstelle Studentenschaft der Universität Zürich, bietet einiges an Print-, BTL- oder Digitalen-Werbemassnahmen.

„We energize your ideas“ lautet ihr Slogan und zeigen damit, dass ihr Angebot recht umfassend ist. Vom Kaffee-Becher, der vom Kunden gebrandet werden kann, bis zum ganzen Semesterstart-Kit und Online Auftritten auf Social Media ist alles dabei. Die Nähe zur Studentenschaft und die Zusammenarbeit mit der Universität Zürich ist dabei ihr grosses Plus.

Seit August 2017 ist auch ihre Campus Career Seite online, die eine nationale Karriereplattform für Studenten ist. Mit Content Marketing bis Videobeiträge kann der Kunde auch dort präsent sein und diejenigen Studenten ansprechen, die kurz vor dem Abschluss stehen.
Ab 2018 gibt es den Campus Club, welcher eine rundum Betreuung sein soll. Die Studenten sollen von der Erstsemestrigenparty bis zum Druck der Masterarbeit alles auf einer Page finden.

Kommentar der MK

Das Angebot der Campus Media umfasst einige spannende Werbemöglichkeiten diese junge Zielgruppe anzusprechen und abzuholen. Insbesondere die Coffee to go Mugs haben unser Interesse geweckt, da sie eine Präsenz auf dem ganzen Campus generieren. In der UZH Agenda ist man das ganze Jahr der Begleiter der Studenten und schafft so immer wieder neue Kontaktchancen.

Für Kampagnen, die die junge Zielgruppe der Studenten ansprechen will, ist das Portfolio der Campus Media sicherlich eine gute Ergänzung. Gleichzeitig ist aber auch klar, dass die Zielgruppe begrenzt ist. Der Kern liegt auf den 18- bis 34-Jährigen und umfasst alle Studierende und Angestellte der UZH.

SWISS 1

Wie werden sich Schwingen und BBC-Reportagen miteinander vertragen? 15.08.2017

Seit dem 8. Juni 2017 ist ein neuer TV-Sender im Sendegebiet der Deutschschweiz empfangbar. Der neue Sender nennt sich SWISS 1 und schreibt sich die Schlagworte „ischalte“ und „erlebe“ auf die Fahne. Der Sender bietet Programme in den Sparten Kochen, Dokumentationen, Portraits und Sport. Insbesondere Sport soll ihr USP werden, da SWISS1 sich sehr auf den Schweizer Nationalsportart Schwingen fokussiert. SWISS 1 überträgt diejenigen Schwingfeste, welche vom grossen Konkurrenten SRF nicht übertragen werden. Gemäss den ersten Zahlen scheint die Rechnung aufzugehen, denn die Leistungswerte sind überraschend hoch.

In den Sparten Portraits werden Berühmtheiten wie Johnny Depp oder Karl Lagerfeld beleuchtet. Die Dokumentationen greifen Themen rund um Reisen, Geschichte, Wissenschaft etc. auf.

Kommentar der MK

Beim Namen SWISS 1 fragen wir uns gleich, wie viel Schweiz steckt denn da drin? Ein Aushängeschild, die Sendung „Menu Surprise“ mit dem Bündner Sternekoch Beat Caduff, verspricht schon mal viel. Der Sternekoch lädt bekannte Persönlichkeiten zu sich nach Hause ein und kocht ihnen in 30 Minuten ein Menu Surprise. Eine nicht ganz unbekannte Sendung, da SAT. 1 Schweiz dies auch schon im Repertoire hatte. Ein Blick auf die Dokumentationen und die Portraits dämpft die anfängliche Euphorie aber jäh. Die zwar sicherlich spannenden Dokumentationen und Portraits verschiedenster Künstler sind grösstenteils von BBC eingekauft und haben mit der Schweiz nicht mehr viel gemein.

Da bleibt uns jedenfalls noch das Schwingen. Im 2018 will der Sender einige grosse Feste live übertragen. Wenn diese so gut performen wie die bereits ausgestrahlten in diesem Jahre, dann hat der Sender auf das richtige Pferd gesetzt.

Wir wünschen dem neuen Sender viel Erfolg und Durchsetzungskraft in diesem umkämpften Becken.

Teleclub Zoom

Und noch ein Sportsender! 15.08.2017

Der Pay-TV Sender Teleclub bietet neu einen Free- TV Sender an. Der neue Sender „Teleclub Zoom“ kann man seit dem 22. Juli 2017 via den Swisscom- und Sunrise-Boxen empfangen, aber bis dato noch nicht über Cablecom. Im Kern sollen junge Männer angesprochen werden, welche sehr sportaffin sind.

Der Sender möchte dem Zuschauer Sport hautnah bieten und zeigt daneben auch Reportagen und Talks. Alt bekannte Gesichter wie die ehemalige Joiz Moderatorin Gülsha Adilji oder Ex-Miss Schweiz Dominique Rinderknecht bekommen eigene Formate im Entertainment-Bereich. Die Sendung „Persönlich by Claudia Lässer“ zieht vom Pay-TV Sender ins Free-TV um und heisst neu „Zoom persönlich mit Claudia Lässer“. Mit dem Wechsel möchte die Sendung interaktiver werden und den Zuschauer aktiv miteinbeziehen.

Sechs Tage die Woche steht aber klar Sport, insbesondere Fussball, im Fokus. Von der Challenge League bis zum internationalen Fussball ist alles dabei.

Kommentar der MK

Es stellt sich die Frage, ob es denn noch einen Sport-Sender braucht. Im Portfolio der Goldbach Media finden sich Sender wie Sport1 und Eurosport, die ja bereits ihre Sportkompetenz bewiesen haben.

Was unterscheidet den Teleclub Zoom nun von den anderen Sendern? Das haben wir bis dato noch nicht ganz herausgefunden. Neben dem Sport sollen ein Social Media- und Kino-Magazin die Programme ergänzen. Teleclub Zoom möchte in Erster Linie Fernsehen wieder zum Erlebnis machen.

Wir sind gespannt auf die ersten Zahlen und Fakten und werden die Entwicklung des Senders beobachten. Mediakanzlei bleibt dran.

Bring! App

Vergiss deinen alten Einkaufszettel – hier kommt die Zukunft! 11.04.2017

Bring! ist eine Schweizer Einkaufslisten-App mit dem Ziel, deinen nächsten Einkauf zu vereinfachen. Egal wie oft bei dir in der Woche eingekauft wird, Bring! bereitet alle Einkaufswünsche mit wenigen Klicks vor, so dass auch wirklich nichts vergessen geht! Die App für Android- sowie Apple-Geräte wurde Ende 2012 lanciert und ist mittlerweile mit 2.6 Millionen Nutzern und den fünf Sprachvarianten eine der meist genutzten Smartphone Einkaufslisten-Apps der Welt. Für die Vermarktung bietet Bring! verschiedene Möglichkeiten an. Je nach Grad des Involvements von «Sponsored Products» und «Sponsored Lists» über Content Integrationen wie «Sponsored Recipes» und «Sponsored Templates». Eine Keyword-Suche innerhalb der App ist inklusive.

Kommentar der MK

Der Gedanke dahinter einfache kleine Alltags-Dinge wortwörtlich zu digitalisieren und auch neu sowie besser zu gestalten, ist eine banal-einfache Idee – und sie funktioniert! Denn über den Erfolg der Bring! App lässt sich nicht streiten. Man sieht es an den Downloadzahlen aber auch an den überdurchschnittlichen Nutzer-Bewertungen in den App-Stores. Die App hat sich bewährt: Eine stabile Usability liefert ein tolles Nutzererlebnis mit schön-gestalteten Screen-Designs. Ganz einfach lässt sich via individuell geteilten Einkaufslisten der nächste Einkauf zusammenstellen, übersichtlich dargestellt und in Kombination mit nützlichen Push-Benachrichtigungen für die Mitbewohner – der Chaos-Solver schlechthin proudly made in Switzerland! So toll die App aus User-Sicht ist, so ist Bring! auch für Werbetreibende aus dem FMCG-Bereich eine attraktive Option um auf Einkaufslisten zu gelangen und sich direkt im Umfeld des digitalen «Poschtizätelis» zu präsentieren.

Indie Digital

Die Pipeline die Grössen von Werbemitteln aushebelt 07.02.2017

Welcher Werber kennt das Problem nicht. Du kreierst einen extrem tollen Video- oder Website-Content. Diesen willst Du dann auch outstreamen. Jedoch, die limitierten Datengrössen für digitale Werbemittel schränken Dich in der Produktion der Werbemittel ein. Lösung, baue eine Pipeline die Deine Website oder eine Landing-Page direkt mit der Site der Publisher verbindet. Der Datengrösse sind keine Grenzen gesetzt. Oder in anderen Worten: Mit der Technologie von Indie Digital saugen wir den Inhalt der Website oder Landing-Page unseres Werbekunden ab und spielen diesen direkt auf den gängigen Formaten der digitalen Werbemittel aus.

Kommentar der MK

Die Technologie von Indie Digital lässt in der Tat digitale Kampagnen durchstarten. Insofern als dass Datenmengen kein Problem darstellen. Aus der Warte stimmt auch das Bild mit der Pipeline. Weiter weist die Werbeform einen sehr hohen Grad an Benutzerfreundlichkeit auf, sprich die Usability ist gegeben. Wenn der zu integrierende Content der Website oder Landing-Page einmal responsive ist für die verschiedenen Werbemittel, dann ist die Darstellung auf der Site der Publisher in der Tat sehr gelungen. Weiter sind alle Werbemittel expandable, wodurch die Wiedergabe-Qualität nochmals verbessert wird. Last but not least kann durch die Werbeform hohes Engagement erreicht werden, weil der Content eben grenzenlos und qualitativ hochstehend dargestellt wird. Also eignet sich die Werbeform zum Beispiel auch hervorragend für die Bewerbung von Landing-Pages von Wettbewerben, App-Downloads, hochwertigen Produktdarstellungen, sowie zum Beispiel auch anspruchsvollen 360 Grad Videos.

 

Tradedoubler

Smart thinking digital Marketing 17.01.2017

Tradedoubler ist seit über 15 Jahren auf dem Markt und zählt zu einem der führenden digitalen Performance-Marketing Unternehmen. Die Basis-Aufgaben im Performnce-Marketing beherrscht daher Tradedoubler von der Pike auf. Ein grosser Fokus wird immer wieder auf die Entwicklung von eigenen und einfachen Technologien gesetzt. Erwähnenswert sind bestimmt alle Innovationen von Tradedoubler. Besonders herausgestochen sind uns TD Adapt sowie TD Engage Video (Programmatic Video Advertising).

Kommentar der MK

TD Adapt ist das Business Intelligence Reporting Tool von Tradedoubler. Reporting Tool ist dabei eigentlich zu schwach gegriffen. Business Intelligence kommt der Sache schon viel näher. Weil TD Adapt erlaubt einen integrierten Blick auf alle Marketing-Aktivitäten der Werbetreibenden. Und dadurch kann TD Adapt auch für Media Modelling eingesetzt werden. Eine Aufgabe von der wir ausgehen, dass diese in Zukunft immer wichtiger werden wird.

TD Engage Video reduziert sich nicht nur darauf die richtige Audience möglichst effizient zu erreichen. Sondern auf Publisher-Seite werden auch die Umgebung und der Videoinhalt, der dann nach der Video-Werbung gezeigt wird, gescannt. Dadurch wird nicht nur die richtige Audience erreicht, sondern auch sichergestellt, dass die Zielgruppe sich auch in entsprechender Umgebung befindet und die Auslieferung der Video-Anzeige mit dem folgenden Video-Inhalt markensicher ist und dem Image des Werbetreibenden nicht schadet.

 

Swiss Poster Research Plus (SPR+)

Gigantischer Forschungsaufwand 11.10.2016

Bis Mitte Mai 2016 deckte SPR+ 75% des OOH-Marktes ab, seit Ende August 2016 nun fast 95%.

Bisher:                                                                                               Heute:

Informationsmassen aus 4’388 öffentlichen Frequenzmessungen und 5’452 eigenen Segmentzählungen, total über 1 Million Segmente mit ca. 80 Attributen pro Segment, sowie die Personendaten aus GPS-Erhebung, Mikrozensus, Volkszählung gekoppelt mit Angebots-/Wissensmatrix von Plakatdaten, Sichtbarkeit, Kontaktwertberechnung führen zu einem komplexen, modernen Modell der Plakatplanung. Die Grundlagen umfassen das vollständige Mobilitätsverhalten der Schweizer Wohnbevölkerung und die Instrumente erlauben eine optimale Planung hinsichtlich Geografie und Struktur der Zielpersonen. Also eine tiefe Betrachtung in Feinheiten und Facetten. DOOH, die digitalen Werbeflächen, sind noch nicht integriert. Hierfür braucht es Sonderstudien, die separat erhoben und finanziert werden müssen. Dies gilt ebenso für die umfangreichen ÖV-Angebote in Tram, Bus, Autobus und Zug.

Kommentar der MK

SPR+ MobNat ist ein wirklich grosser Fortschritt. Trotz umfangreichen Gewichtungen (Wertung der Sichtbarkeit einer Plakatstelle) erzielt OOH weiterhin schnell hohe Reichweiten und Kontaktchancen, ergo hohe GRP-Werte. Mathematisch kaum überraschend, jedoch bleibt das Medium Plakat in einem Intermediavergleich weiterhin isoliert dargestellt. Analog einer Haushaltverteilung besitzt OOH keine wertvermehrende Struktur. OOH ist ein gutes Massenangebot mit lokalen/regionalen Steuerungsoptionen. Ob mit oder ohne Forschung.

 

Swissradioworld

Neue gute alte Radiowelt 20.09.2016

Die Radionutzung in der Schweiz bleibt nach wie vor hoch. Über 80% der Schweizerinnen und Schweizer hören täglich in irgendeiner Form Radio. Sei es im vertrauten eigenen Heim am Morgen, auf dem Arbeitsweg während dem Auto fahren, oder tagsüber am Arbeitsplatz. Die Radionutzung begleitet Herr und Frau Schweizer den ganzen Tag bis zur berühmten Primetime. Es sind noch regionale Unterschiede feststellbar. So ist traditionell die Radionutzung in der Deutschen Schweiz höher als in den übrigen Landesteilen.

Was die Gerätenutzung nach Dauer betrifft, so haben in der Zwischenzeit die digitalen Geräte überhand. Dadurch wird Radio immer auch mehr ein mobiles, „Out-of-Home“ Medium und die Nutzung „unterwegs ohne Auto“ ist die Hörsituation mit der ausgeprägtesten Nutzung. Dabei wird Radio über Internet, Webplayer und Streaming gehört. Die Dienste im digital Audio haben illustre Namen wie Radiocircus, tunein und Radionomy.

Die Digitalisierung hat aber nicht nur Auswirkungen in der Nutzung des Mediums, sondern soll auch in der Buchung bald, wie könnte es anders sein, „programmatisch“ möglich sein. Jedoch ist der zeitliche Ausblick noch ein wenig vage, und erste Versuche werden wohl in Q2 2017 möglich sein.

Kommentar der MK

Radio wird gerne als Aktivierungs- und Abverkaufs-Medium reduziert. Der Erfolg der Kampagnen dürfte den Ruf des Mediums jeweils verstärken. Jedoch kann Radio vielmehr. Radio kann vor allem auch in Ergänzung mit anderen Medien gezielt für Imagezwecke genutzt werden. Vor allem mit Sponsoring lässt sich eine Marke im richtigen Umfeld sehr gut pflegen. Weiter werden die Werbemöglichkeiten im digitalen Audiobereich mehr in Richtung Branding gehen können. Das wird dem Medium helfen, nicht nur als Aktivierungs- und Abverkaufs-Medium betrachtet zu werden. Inwiefern „programmatisch“ wirklich „programmatisch“ sein wird und kann, lassen wir hier offen. Wahrscheinlich wird es eher auf eine Art „programmatisch“ light Variante hinauslaufen, mit verschiedenen Targeting Möglichkeiten, dynamischem Einsatz von Werbemitteln und Automatisierung in der Planung und Buchung.

 

Teads

Outstream Video Werbung 13.09.2016

Teads ist der Erfinder von inRead. Die Werbetechnologie für Bewegtbild vereint Nutzerfreundlichkeit, Reichweite auf Premium Umfelder und 100% Sichtbarkeit. Und so funktioniert die digitale Werbeform: Teads positioniert die Videos im Herzen von redaktionellem Content. Zum buchbaren Inventar zählen alle relevanten Sites der Schweiz. Durch die Platzierung des Videos in den Artikeln die vom User aufgerufen werden ist die Werbung in den Kontext integriert und stört die User-Experience nicht. Die Viewability ist dadurch gegeben, weil das Format nur startet bei 100% Sichtbarkeit. Ist der Video-Player nicht sichtbar, pausiert das Video und die Fortführung startet erst wieder, wenn der Player wieder im sichtbaren Bereich des Users ist. Abrechnung erfolgt nur nach completed View.

Kommentar der MK

Der Name inRead ist Programm. In redaktionellem Umfeld, welches vom User angesteuert wurde, wird das Werbevideo integriert. Mehrere Vorteile ergeben sich dadurch. Zum einen findet der Kontakt im für den User relevanten „freiwillig“ aufgerufenen Kontext statt. Weiter wird durch die smarte Platzierung des Videos in den Artikel die Benutzerfreundlichkeit nicht gestört. Durch das Alleinstellungsmerkmal des Videos im Artikel ist Premium-Platzierung garantiert. Besonders intelligent ist die Möglichkeit des Keyword-Targeting. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit die Videos inhaltlich in relevantem Kontext auszuliefern. So kann zum Beispiel ein Sportfachhändler mit Kommunikationsziel seine Kompetenz im Bereich Fussball-Equipment zu unterstreichen in Artikeln platziert werden, die von Fussball und Spielberichten über Fussballspiele handeln. Oder man wählt bewusst ein Wettbewerbs-Targeting. Man lässt seine Werbevideos gezielt in Artikeln platzieren, die über die Konkurrenz handeln. Als weiterer Vorteil ist die Transparenz in der Abrechnung zu erwähnen. Abgerechnet wird nach completed View, die Videos laufen notabene nur im sichtbaren Bereich.

 

Likemag

Wie schafft man Mehrwert im digitalen Zeitalter 06.09.2016

Likemag wurde 2012 ins Leben gerufen. Inhaltlich fokussiert sich die Plattform auf Story Telling und Content der auf den klassischen News-Sites weniger zu finden ist, aber Themen mit relevanter Nachfrage sind. Soweit alles bekannt. Neu wird Likemag mit der Übernahme des Teams der Film-Produktionsgesellschaft Polymorph Pictures noch unabhängiger und verfolgt damit konsequent die Vision der kreativen Handwerker die mit Video Content Geschichten erzählen, die das Publikum berühren.

Kommentar der MK

Likemag trifft den Nerv der Zeit: Video-Formate werden von den Usern nachgefragt. Heute wird Content nicht mehr gelesen, sondern will konsumiert, geschaut werden. Aus der Warte wird die Etablierung eines eigenen Film-Teams Likemag strategisch nochmals voranbringen. Ungemein wichtig wird die Balance bzw. Verknüpfung relevanter Content für den User, zwecks Generierung von Aufmerksamkeit, versus intelligente Einbindung des Werbe-Absenders sein.

 

Clear Channel

Clear Channel goes VBZ 30.08.2016

Ab 2017 vermarktet Clear Channel neu die 1‘165 VBZ-Plakatstellen an den Tram- und Bushaltestellen in der Stadt Zürich. Neben dem Portfolio an analogen Stellen inklusive den hochwertigen Leuchtdrehsäulen trumpft Clear Channel in der Stadt Zürich mit digitalen 72“-HD Premiumscreens. Nun wird das Angebot mit den VBZ-Stellen nochmals ergänzt. Die meisten VBZ-Stellen werden frei buchbar sein. Daneben wird Clear Channel aus den VBZ-Stellen ein paar wenige Netze bilden. Diese werden sich vor allem auf neuralgische Plätze „Waitingzones“ konzentrieren. Die berühmte Branding Wall am Bahnhofplatz wird bestehen bleiben.

Kommentar der MK

Für Clear Channel ist der Zuschlag für die Vermarktung der VBZ-Stellen vor allem ein strategischer Coup. Clear Channel kann dadurch ihre starke Position im Bereich Aussenwerbung in der grössten Schweizer Stadt zusätzlich ausbauen. Begrüssenswert ist vor allem, dass die meisten VBZ-Stellen frei buchbar sein werden. Die Netze also sehr klein sein werden. Dadurch haben Werbetreibende die Möglichkeit innerhalb der Stadt Zürich Achsen zu belegen. Es wird nun also möglich sein Werbebotschaften gezielt entlang von Tram- und Buslinien zu platzieren.

 

20 Minuten

Neues und Beständiges 23.08.2016

20 Minuten ist nach wie vor die grösste nationale Tageszeitung der Schweiz. Die Leserzahl liegt bei rund 2 Millionen Leser pro Tag und wird sich wohl auch dort einpendeln. 20 Minuten wird die Auflage nicht erhöhen, da sie laut eigener Aussage mit den Anzeigenpreisen am oberen Limit sind.

20 Minuten Online ist nach Whatsapp und Facebook die am drittbeliebtesten App in der Schweiz. Über die 3 Kanäle Desktop, Mobile und Tablet generiert 20 Minuten Online 4 Millionen Unique Clients pro Monat. 20 Minuten Online nimmt ihre Community ernst und reagiert auf schlechtes Feedback. Dies führt dazu, dass diverse Werbemittel nicht mehr angeboten werden, wie zum Beispiel das Maxiboard, der Manhatten Skyscraper oder das Mobile Wideboard Plus. Dafür haben sie 3 neue Werbemittel ins Angebot aufgenommen: das Layer Ad, das Big Stage Ad und der Premium Rectangle.

20 Minuten Friday ist nach wie vor das grösste kostenlose Lifestyle Magazin in der Schweiz. Nebst den gewohnten Specials wie Mode, Wohnen und Liebe&Sex, wird es dieses Jahr ein spezielles Weihnachtsspecial geben. Das Magazin erscheint gebunden auf Hochglanzpapier und möchte damit eine optimale Plattform für Premium Marken bieten.

Ab September 2016 lanciert 20 Minuten einen neuen Storytelling Car Content. Erstmal in der Deutschschweiz und dann etappenweise auch in der Westschweiz und im Tessin. Den Lesern wird neu alles rund ums Auto auf die typische, zielgruppenaffine 20 Minuten Storytelling-Art erzählt und vermittelt. Die Stories erscheinen Digital und Print, je nach Lancierungs-Phase in unterschiedlichen Landessprachen.

Kommentar der MK

20 Minuten setzt nicht nur auf Quantität sondern auch auf Qualität. Die 20 Minuten Community ist entsprechend nicht nur gehalt- sondern auch wertvoll. Dies ist durchaus das Verdienst von 20 Minuten selber, welche eine besondere Nähe zu Ihrer Community pflegt. So haben wir in der Vergangenheit viele erfolgreiche Promotionen mit 20 Minuten durchführen dürfen. Bei ihrem neuen Produkt dem „Storytelling Car-Channel“ sind wir gespannt, in wie weit es eine Neuerung zum Thema Auto ist. Gerne werden wir es bei passender Gelegenheit ausprobieren und in Zusammenarbeit mit 20 Minuten eine kreative Umsetzung erarbeiten.

 

Content Garden

Intelligentes Content Marketing 05.07.2016

Content Advertising ist aus der Onlineplanung kaum mehr wegzudenken. Allerdings schiesst der Content oftmals an der Zielgruppe vorbei und der Streuverlust ist enorm hoch. So hat sich Content Garden auf die Fahne geschrieben, dass sie „ein natives Content Erlebnis mit kontextuell relevanter Werbung verbinden“. Ihr Ziel ist es den Content zu den Menschen zu bringen und nicht umgekehrt. Dies wollen sie anhand ihrer drei Produkte erreichen. Erstens setzen sie „Content Driven Advertising“ ein. Damit soll die Zielgruppe angesprochen werden und eine aktive Bedarfsentwicklung zu Beginn der Customer Journey gefördert werden. Zweitens soll mittels „true Native Advertising“ eine medienübergreifende Ausspielung erfolgen und damit eine Kommunikation in den Medien erfolgen. Und drittens wird mit den „Sponsored Posts“ natives Content Marketing betrieben, um redaktionelle Themenbesetzung zum strategisch richtigen Zeitpunkt auszuspielen. Mit allen drei Produkten sollen qualitativ hochwertige Userdaten generiert werden für ein intelligentes Re-Marketing.

Kommentar der MK

Content Garden will mit ihrem Content Marketing zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Die Zielgruppe soll ohne Streuverlust abgeholt werden. Im Gegensatz zu Google will Content Garden von der Attention, Interest, Desire, Action bis zu Loyality  – also entlang des ganzen Sales Funnel – den User begleiten. Das Ziel soll es sein, dass der User die Werbung als wenig störend empfindet und höchstes Engagement entgegenbringt. Allerdings ist der erfolgreiche heimische Markt von Content Garden – Österreich – nicht mit der Schweiz zu vergleichen. Denn hierzulande ist das Netzwerk von Content Garden zu klein und der TKP zu hoch – jedoch soll dieser qualitativ hohe Leads generieren.

 

Kingfluencers

Influencer Marketing in aller Munde 31.05.2016

„Influencer ist ein Begriff für eine Person, die aufgrund ihrer starken Präsenz und ihres hohen Ansehens in den sozialen Netzen des Internets für das Marketing interessant wird.“ In etwa so steht es auf Wikipedia geschrieben. Dass Internet-Blogger aller Art für Marketeers von Relevanz sein können, ist schon länger bekannt. Nun, dank den Social Media Plattformen wie Facebook und Instagram kann die ganze Geschichte effizienter gestaltet und instrumentalisiert werden. Man nehme eine Marketingkampagne und definiere deren Ziele. Daraus abgeleitet wird die brandspezifische Influencer Marketing Strategie erarbeitet. Schlussendlich verbreiten die kampagnenspezifischen Influencer die Word of Mouth Botschaft in ihren persönlichen Social Media Netzwerken. Kingfluencers führt ein Netzwerk von 1‘000 einflussreichen Schweizer Social Media Stars mit fast 7 Mio Followers. Man rechne, das macht im Durchschnitt rund 7‘000 Follower. Kingfluencers vermittelt jedoch nicht nur einfach Social Media Stars, Kingfluencers unterstützt mit einem erfahrenen Team auch bei der Umsetzung der Kampagnen.

Kommentar der MK

Sind wir super trendy oder bereits schon wieder out, wenn wir an dieser Stelle von Influencer Marketing berichten? Ist Influencer Marketing einfach nur eine kurzweilige Mode-Erscheinung? Diese Fragen haben wir uns gestellt. Tatsache ist, Influencer Marketing ist im Zusammenhang mit Social Media in aller Munde. Bewegtbild, Interaktion und mobile Kompatibilität – alles Anforderungen an zeitgemässe digitale Kampagnen – werden von Influencer Kampagnen vereint, wie fast von keiner anderen Werbeform. Kingfluencers hat uns insofern überzeugt, als dass Kingfluencers ausschliesslich Schweizer Social Media Stars mit einer Schweizer Community (Fans, Friends und Followers auf Facebook und Instagram) im Portfolio hat. Zugegebenermassen finden sich bei Kingfluencers viele Promis als Social Media Stars, was der Sache ein bisschen den Touch von Testimonial-Werbung verleiht. Denn, ein Social Media Star muss nicht zwangsläufig ein Promi im eigentlichen Sinne sein. Jedoch, bei Neulancierungen und Produkteinführungen sind wir überzeugt von dieser Werbeform und deren Wirkung, sodass auch wir nicht die Finger davon lassen konnten.

 

Format 12

Plakatstellen mit Format 10.11.15

Format 12 ist einer der jüngsten Player unter den Vermarktern im Out-Of-Home Bereich. So klein sich noch das Angebot der Anzahl an Plakatstellen präsentiert, so gross sind die einzelnen Werbeflächen. Gross ist dabei nicht nur die Werbefläche von 12m2 (4.42m x 2.72m) was einem kleinen Megaposter entspricht. Alle Standorte sind exklusiv ausgesucht und versprechen ausnahmslos ein Umfeld das nicht von der Plakatstelle ablenkt. Die Plakatstellen liegen an hoch frequentierten Verkehrsachsen und stehen alle frontal zu den Passanten und bieten somit einen optimalen Betrachtungswinkel. Gedruckt werden die Plakate von Format 12 auf eine PVC-Blache. Dadurch ist Wetterfestigkeit sowie Lichtechtheit garantiert. Nach der Kampagne ist vor der Kampagne und dem Nachhaltigkeitsgedanken wird Rechnung getragen, in dem optional aus den Plakaten im PVC-Material Werbetaschen im Design des Werbekunden angefertigt werden. Aus einem Plakat können dabei rund 20 Taschen erstellt werden.

Kommentar der MK

Als Media-Agentur die mit viel Liebe zum Detail Out-Of-Home Kampagnen plant und einkauft sind wir begeistert von exklusiven Outdoor-Werbeflächen. Das Angebot von Format 12 erfüllt unsere Erwartungen an einzelne Outdoor-Werbeflächen voll und ganz. Standortauswahl und Grösse der Werbefläche versprechen eine bestmögliche Aufmerksamkeit. Ebenfalls begrüssen wir den Nachhaltigkeitsgedanken, in dem die PVC-Planen der Werbeflächen zu stilvollen Taschen im Look and Feel des Werbekunden weiterverarbeitet werden. Wir freuen uns schon, wenn wir zum ersten Mal Plakatstellen von Format 12 in die Kampagnen unserer Kunden integrieren können.

 

Plakat am LKW

Der Brummi als Litfass-Säule 08.09.15

Was in europäischen Ländern bereits etabliert ist, soll jetzt auch in der Schweiz Fuss fassen – oder muss man besser sagen LKW einfassen! Die Unternehmung Plakat am LKW expandiert und bietet seine Produkte und Services seit Mai 2015 auch für den Markt Schweiz an. LKWs und Kleintransporter von Transport- und Logistikunternehmen können als Werbeträger gebucht werden und funktionieren sozusagen als fahrende Plakatflächen. Was zum Beispiel auf deutschen und österreichischen Autobahnen schon häufig anzutreffen ist, ein LKW verkleidet als ein fahrendes Plakat, soll bald auch auf Schweizer Strassen anzutreffen sein. Wie bei Vermarkter üblich kennt auch Plakat am LKW verschiedene Werbeformen. Diese tragen illustre Namen wie: LKW Heckfläche, LKW Seitenfläche, Sonderformat am Kleintransporter sowie LKW Full Branding. Letzteres entspricht der Belegung der beiden Seitenflächen und der Heckfläche womit dann der ganze LKW mit den Werbebotschaften der werbetreibenden Unternehmung eingekleidet werden kann. Durch die gezielte Auswahl der mobilen Werbeflächen sollen Kampagnen auch regional eingrenzbar sein. Für eine Kampagne die zum Beispiel nur in der französischen Schweiz durchgeführt werden soll, werden entsprechend auch nur LKWs von Transport- und Logistikunternehmen die ausschliesslich in der Westschweiz tätig sind mit den Werbesujets des Werbekunden eingeklebt.

Kommentar der MK

Eine Expansion von Plakat am LKW in die Schweiz aufgrund des anhaltenden Erfolges im Ausland ist legitim. Die neue Werbeform kann eine Möglichkeit bieten um für Kampagnen zusätzlich Aufmerksamkeit zu generieren. Den Langzeithorizont der Bewerbung sollte man dabei aber berücksichtigen. Erstens um den gewünschten Impact zu erzielen und zweitens um die Fixkosten je Kampagne zu amortisieren. Inwiefern die kleinräumige Schweiz sich für das Konzept insgesamt anbietet, wird die Zukunft zeigen. Darum finden wir die Sonderwerbeform mit Kleintransportern die regional eingesetzt werden sehr spannend. Weil man unserer Meinung nach damit punktuell Akzente setzen kann.